Als leidenschaftliche Textilfrau, Psychologin, Handspinnerin und Färberin mit Pflanzenfarben seit Jugendzeiten interessieren mich besonders die Verbindungen von Psychologie und Textil. Dies habe ich in einem Artikel "Spinnen tut der Seele gut" in der Handspinngildenzeitung 2009 auch mal beschrieben. Ich freue mich über den Austausch über Spinnen und die heilsame Kraft des Spinnens mit euch.

Freitag, 16. August 2013

Stricken ist das neue Yoga

«Die jungen Menschen versuchen in der kommerzialisierten Welt wieder etwas selber zu machen», sagt der Hamburger Trendforscher Professor Peter Wippermann. «Sie stricken sich ihre eigene Welt, um autonomer zu sein - weg vom Computer.» Vor allem in Krisenzeiten würden vergessene Kulturtechniken - wie Handarbeiten - wieder populär. Quelle



Stricken ist kommunikativ, sagt Seitter. «Egal, ob man auf einer Parkbank oder im Zug sitzt, immer wird man angesprochen.» Das sei für Singles eine prima Möglichkeit, jemanden kennenzulernen. In Amerika nennt man Stricken auch das neue Yoga. Das rhythmische Klappern der Nadeln wirke beruhigend und senke den Blutdruck, stellte der US-Kardiologe Herbert Benson in einer Studie fest. Auch Hollywood-Stars, wie Julia Roberts, Madonna oder Catherine Zeta-Jones lassen in den Drehpausen die Nadeln klappern.